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Gartenkurs mit Peter Berg
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Gartenkurs vom 5.4.2017

Wiederum fand sich eine Gruppe Interessierter zum Kurs ein. Peter Berg führte erzählend und praktisch demonstrierend durch den Abend.

Als erstes wurden wir mit dem Ästchen einer Pflanze konfrontiert: wen haben wir da vor uns? Das Rätselraten begann! Es stellte sich heraus, dass es sich um die Walnuss handelt. Peter Berg erklärte daraufhin die Details der Befruchtung dieser Pflanze, die zu den Windbestäubern gehört.

Und nun: wie geht es den Tomatensetzlingen, die wir letztes Mal zur Pflege mitgenommen haben? Verschiedene Berichte der Teilnehmer vom letzten Kurs gaben Anlass zu vielfältigen Fragen.

Spinat: Jahreszeitgemässe Sorten wählen es gibt Sorten für Frühjahr und Herbst uns Sorten für den Hochsommer. Wenn die Blüten draussen sind, kann er immer noch gegessen werden. Viel Oxalsäure bedeutet: es war nicht regelmässig feucht.

Schachtelhalm: ab Mitte Mai anwenden. Er unterstützt die Vitalität der Pflanze, stabilisiert sie und stärkt gegen Pilze.

Pilzvorbeuge durch Pflanzenkräftigung mit Schachtelhalmtee 

Rezept: Ackerschachtelhalm 200g auf 2 lt Wasser 1 Std lang köcheln, 1:10 verdünnen. Kein Dogma errichten, an welchen Tagen etwas getan oder angewendet wird. Immer tun, was möglich ist, sich nicht überfordern: so der Ratschlag des Fachmannes.

Rhabarber: sollte nach 3 – 4 Jahren geteilt werden. Die Blätter sollen nicht weggeschnitten werden sondern nur ausbrechen bei der Ernte. Die Pflanze bekommt nach dem Teilen eine Pause.

Blüten: wir beobachten eine Blüte. Genau hinsehen, ist es wirklich eine Blüte oder wachsen da Blätter heran? Blüten an den Rhabarberstauden entfernen, da sie Kraft wegnehmen. Es gibt feine Rezepte für die Verwendung.

Nun gingen wir zum Lehrgarten. Dort waren verschiedene Werkzeuge ausgestellt. Die Pendelhacke wird vorgestellt. Sie dient zur Entfernung von Samenunkräutern, um sie gut einsetzen zu können, sollte man in Reihen die Beete anlegen. Wurzelunkräuter wie die Ackerwinde müssen sorgfältig mit Geduld ausgegraben werden, mindestens 1 Grabgabel tief. Darauf achten, dass die ganze Wurzel erfasst wird und keine Teile, auch noch so kleine, abgebrochen werden > verheerende Vermehrung.

Gründüngung: als Nächstes wird vorgezeigt, wie wir mit der Gründüngung vom Herbst (Winterroggen und Winterwicken) weiter verfahren sollen: mit Sichel abmähen und dieses Material zum Mulchen verwenden.

Zur Erinnerung: Mulchen hält den Boden feucht, Mikroorganismen kommen hoch, es ist Wurmfutter: sieht man Kothaufen der Würmer, brauchen sie etwas Futter.

Zwischendurch entsteht ein Austausch über Schnecken, diese haben eine Aufräumaufgabe. Ist der Boden gut = weniger Ruf nach Hilfe der Schnecken.

Weiter wird nun mit einer schweren Hacke ganz flach die Wurzelpartie weggenommen > Kompost.

Mit der Grabgabel wird der Boden gelockert, aber nicht gewendet (dies macht man höchstens vor dem Winter).

Die Wurzeln der Gründüngung bleiben im Boden.

Das Richten von Beeten: erst lockern mit der Grabgabel, dann mit dem Vierzahn und schliesslich mit dem Rechen ausgleichen.

Regenwurm: seine Aufgabe ist das Aufräumen von Abgestorbenem. Er bewegt sich in der Erde auf und ab, als Gleitmittel gibt er Schleim ab. Er frisst sich in die Erde, arbeitet, wo wir nicht hinkommen, schafft  Hohlräume, wo Luft und Wasser zirkulieren.

Saaterde: 50% Maulwurferde/ 50% Kompost.

Die Zeit verlief wie im Fluge, so dass keine fürs Studium der Texte von Manfred Stauffer übrig blieb – vielleicht nächstes Mal?

 Herzlichen Dank an Agnes Pipoz welche die Mitschrift gefertig hat.