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Gartenkurs mit Peter Berg
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Gartenkurs mit Peter Berg
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Gartenkurs Saisonabschluss

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Mit dabei Löwenzahnblütentee Rezept

Gartenkurs vom 5.4.2017

Wiederum fand sich eine Gruppe Interessierter zum Kurs ein. Peter Berg führte erzählend und praktisch demonstrierend durch den Abend.

Als erstes wurden wir mit dem Ästchen einer Pflanze konfrontiert: wen haben wir da vor uns? Das Rätselraten begann! Es stellte sich heraus, dass es sich um die Walnuss handelt. Peter Berg erklärte daraufhin die Details der Befruchtung dieser Pflanze, die zu den Windbestäubern gehört.

Und nun: wie geht es den Tomatensetzlingen, die wir letztes Mal zur Pflege mitgenommen haben? Verschiedene Berichte der Teilnehmer vom letzten Kurs gaben Anlass zu vielfältigen Fragen.

Weiterlesen: Gartenkurs vom 5.4.17

Pilzkrankheiten wie zum Beispiel echter Mehltau und falscher Mehltau

Echter Mehltau (Erysiphaceen-Arten)

Echter Mehltau wächst oberflächlich auf seinem Wirt. Auf der Blattoberfläche bildet sich ein Pilzgeflecht, das als weißer, abwischbarer Belag erscheint. Durch den Entzug von Nährstoffen welkt das Blatt und fällt schließlich ab. Der echte Mehltau überwintert mit seinem Mycel in den Knospen der befallenen Pflanze und beginnt mit dem Austrieb selbiger wieder zu wachsen. Das heißt, er breitet sich erneut aus. Durch Windverbreitung bilden sich zusätzlich neue Infektionsherde.

Falscher Mehltau (Peronospora-Arten)

Beim so genannten „falschen Mehltau“ entwickelt sich ein gräulich-bläulicher Pilz auf der Blattunterseite. Er ist seit der Mitte des 19. Jahrhunderts in der Landwirtschaft und dem Gartenbau Europas eine gefürchtete Pflanzenkrankheit. Der Nährstoffverlust für die Pflanze lässt die befallenen Blätter vergilben und zum Abfall bringen. Falscher Mehltau verbreitet sich vor allem unter feuchtwarmen Bedingungen im Feld und in Glashauskulturen. Auch die Kraut- und Knollenfäule an Kartoffeln sowie die Braunfäule an den Tomaten gehört zu dieser Pilzgattung.

Weiterlesen: Was tun bei Pilzkrankheiten

Der beste Pflanzenschutz ist jener, der keinen aktiven Pflanzenschutz-Mitteleinsatz nötig macht, denn das bedeutet immer einen Eingriff in eine Lebensgemeinschaft im Garten.

Und Folgendes ist die beste Maxime beim Thema Pflanzenschutz: Alle Maßnahmen zu ergreifen, die ein gutes Pflanzenwachstum vom Start weg möglich machen. Das sind: richtiger Anbauort und Zeitpunkt, geeignete Sortenwahl und die bestmögliche Bodenvorbereitung mit Kompostunterstützung. Darüber hinaus ist die Pflege der Artenvielfalt und besonders der Anbau von immer wieder blühenden Pflanzen an möglichst vielen Stellen im Garten wichtig.

Dem Insektenbefall vorbeugen

Mit blühenden Pflanzen in Ihrem Garten unterstützen Sie wichtige Nützlinge  und beugen so dem Insektenbefall vor. Achten Sie dabei darauf, Sorten zu wählen, die die Insekten wirklich nähren, also pflanzen Sie möglichst keine gefüllt blühenden Sorten. Denn diese haben nur ganz wenig Nektar und Pollen, so dass sie den Insekten nicht genug Nahrung bieten können. Nützlinge sind Insekten, die andere Insekten, die im Garten Schaden anrichten, auf unterschiedliche Weise angreifen und so deren Population „in Schach halten“. Hier seien beispielhaft einige Nützlinge genannt: Marienkäfer, besonders dessen Larven, Florfliege, Schwebfliege, Sägewespen und verschiedenste Wildbienenarten.

Wenn die zu Beginn des Kapitels erwähnten Ratschläge nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben und die Nützlinge, denen wir ausreichend Zeit zum „Räubern“ gelassen haben, z. B. die schwarzen Bohnenläuse auch nicht eindämmen konnten, dann gibt es immer noch verschiedene, selbst herzustellende Mittel, die helfen ohne zu schaden.

Weiterlesen: Pflanzenschutz Grundsätzliches.

Kaltauszug: Brennnessel gegen Läuse

Der Brennnessel-Kaltauszug ist ein leicht selbst herzustellendes Mittel gegen Läusebefall. Gleichzeitig kräftigt es die befallene Pflanze und stärkt ihre Widerstandskraft.

Frische, nicht blühende Brennnesseln (Urtica dioica) werden klein geschnitten, etwas gestampft und in ein Gefäß (Material beliebig) mit Deckel gegeben. Die Menge richtet sich nach der Anzahl der zu behandelnden Pflanzen (Verhältnis: 1 kg frische Brennnessel auf 10 l Wasser). Anschließend werden die Brennnesseln komplett mit kaltem Wasser bedeckt und mit dem Deckel vor Fliegen etc. geschützt. Nach etwa 24 Stunden wird das Brennnessel-Wasser abgeseiht, die Pflanzenreste zerkleinert in den Kompost gegeben und die befallenen Pflanzen tropfnass mit dem Kaltauszug eingesprüht. Vergessen Sie die Blattunterseiten nicht! Der Kaltauszug wird an einem Blatt-Tag angewendet.

Der Brennnesselauszug  bzw. die aus den Brennnesseln gelöste Kieselsäure vertreibt die Läuse, ohne sie zu töten. Die Pflanze wird dadurch nicht komplett „lausfrei“ werden. Jedoch ist das auch nicht das angestrebte Ziel. Der 24 Stunden-Kaltauszug stärkt gleichzeitig die Widerstandskraft der Pflanze und unterstützt den pflanzeneigenen Schutz.

Der Brennnessel-Kaltauszug muss als Pflanzenschutz immer frisch angesetzt werden. Er kann nicht auf Vorrat zubereitet werden. Übrig gebliebene Reste der Flüssigkeit können Sie leicht zu einer Jauche umfunktionieren und damit ihre Pflanzen düngen. Der Kaltauszug funktioniert übrigens nicht mit getrockneten Brennnesseln, da hier der Kieselsäureanteil zu gering ist.

Weiterlesen: Kaltauszug: Brennnessel gegen Läuse

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  • Kompost-Tipps

    Hier erfahren Sie vieles über die richtige Kompostzubereiteitung nach der Zauber Formel:  "zerkleinern, mischen, feucht und bedeckt halten."